Zahnärztliche Therapie mit Protrusionsschienen

 

Grundsätzlich muß zwischen einteiligen und zweiteiligen Schienentypen unterschieden werden. Zweiteilige Schienen erfordern die Befestigung an Ober- und Unterkiefer. Einteilige Schienen halten den Unterkiefer vorne, obwohl sie nur in einem Kiefer befestigt werden.

Beide Schienentypen und die dazu gehörigen Arten können im Einzelfall die OSAS beseitigen.
Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch in der technischen Bauhöhe der jeweiligen Typen, die bei der einteiligen SchäfLa
® am kleinsten ist. Das ist für die Gewöhnung und Langzeitakzeptanz durch den Patienten u.U. sehr entscheidend. In besonderer Abhängigkeit von den speziellen Besonderheiten des jeweiligen Kauorgans und der Kiefergelenke muß die Schienenauswahl also streng einzelfallbezogen erfolgen, um den Behandlungserfolg sicher zu stellen (Langenhan, 2008, Druck in Vorbereitung)

Schienentypen Schienenarten
unimaxillär SchäfLa-Schiene®-Standard (Schäfthaler/Langenhan)
SchäfLa-Schiene®-Modifikation (Bußmeier/Langenhan)

bimaxillär frontal offen BußLa®-Schiene (Bußmeier/Langenhan) und H-UPS®
bimaxillär frontal geschlossen derzeit mehr als 70 Schienen weltweit

 

Gebißtyp, Bißlage

Beispiel: Ist Plus n. Prof.Hinz Beispiel: SchäfLa®

Indikation intraoraler Protrusionsschienen



Primär ("First Line") - alleiniges (primäres) Schnarchen, wenn keine Tagesschläfrigkeit vorliegt
- leicht- und mittelgradige OSAS
Sekundär: - schwergradiges OSAS bei cPAP- Intoleranz
Tertiär: - als letzte Möglichkeit und Notfall-Behandlung der ergänzenden Therapie, z.B. nach
erfolglosen Operationen und Ausschöpfung aller sonstigen Möglichkeiten

 

Kontraindikation intraoraler Protrusionsschienen

  • zentral bedingte Atmungsstörungen (die mit lokalen Mitteln wie Schienen nicht behandelbar sind)
  • zahnärztliche Hinderungsgründe, die im Kauorgan zu finden sind:
    zu wenige Pfeilerzähne
    Zahn- und Zahnfleischerkrankungen (Vorbehandlung erforderlich!)
    akute Entzündungen im Mundraum und an den Zähnen
    zu lockere Zähne
    bestimmte Kiefergelenk- und Kaumuskelerkrankungen
    stark eingeschränkte Mundöffnung und/oder Vorschubmöglichkeit des Unterkiefers
  • unsichere Mitarbeit des Patienten oder unzureichende Patientennähe (Kontroll-Notwendigkeit!)
 
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